Willkommen! Hier findest du jede Menge tolle Infos und Tipps für deine USA-Reise. Du wirst vieles wiedererkennen, was du bereits liebst, und Neues entdecken, aber manches läuft hier eben etwas anders. Wenn du dich im Vorfeld informierst und weißt, was dich erwartet, tauchst du ganz entspannt in den US-amerikanischen Alltag ein.
Häufig gestellte Fragen
Egal, ob du USA-Reisepakete schnürst, nach Marketingressourcen suchst oder dich mit Reisezielen im ganzen Land vernetzen möchtest – wir sind für dich da. Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen unserer Reise-B2B-Partner. Wir hoffen, diese sind hilfreich. Solltest du jedoch nicht finden, was du suchst, wende dich bitte direkt an das Global-Trade-Team.
Bei deiner Reiseplanung solltest du nationale Feiertage und andere kulturelle Events im Blick behalten. Denk daran, dass an diesen Tagen Schulen, Behörden und die meisten Geschäfte in den USA geschlossen sind. Dadurch kann es bei vielen Attraktionen, Museen und Veranstaltungen zu höherem Andrang kommen oder sie bleiben ganz zu. Auch Flüge sind rund um Feiertage oft teurer. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten US-Feiertage:
– Neujahr: 1. Januar
– Martin Luther King Jr. Day: Dritter Montag im Januar
– Presidents’ Day: Dritter Montag im Februar
– Memorial Day: Letzter Montag im Mai
– Juneteenth: 19. Juni
– Unabhängigkeitstag: 4. Juli
– Labor Day: Erster Montag im September
– Columbus Day: Zweiter Montag im Oktober
– Veterans Day: 11. November
– Thanksgiving: Vierter Donnerstag im November
– Weihnachten: 25. Dezember
Es gibt in den USA auch viele andere inoffizielle Feiertage und jährliche Sonderveranstaltungen, die für jede Menge Spaß und tolle Reiseerlebnisse sorgen. Zwar haben die meisten Geschäfte geöffnet, allerdings sind einige Services eventuell eingeschränkt und das Reisen könnte teurer sein.
–Super Bowl Sunday: Meist am ersten Sonntag im Februar findet dieses jährliche American-Football-Spiel statt, bei dem das Profiteam zum Sieger der National Football League gekürt wird.
– Valentinstag: Der 14. Februar steht ganz im Zeichen der Liebe und Zuneigung zu unseren Liebsten.
– St. Patrick’s Day: Am 17. März wird die irische Kultur gefeiert – viele tragen Grün und genießen irische Musik, Speisen und Getränke.
– Halloween: Am 31. Oktober ziehen verkleidete Kinder von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu sammeln („Trick or Treat“). Erwachsene feiern oft auf schaurig-schönen Kostümpartys.
– Spring Break: Im März oder April haben Schüler eine Woche Ferien. Strände und Skigebiete sind zu dieser Zeit meist besonders gut besucht.
– Sommerferien: Von Juni bis August, wenn die meisten Schulen geschlossen haben.
In den USA wird die Uhrzeit im 12-Stunden-Format mit a.m. (vormittags) und p.m. (nachmittags) angegeben. Wenn jemand „8 o’clock“ sagt, kann das also 08:00 oder 20:00 Uhr sein. Frag am besten kurz nach, ob a.m. oder p.m. gemeint ist, da die meisten US-Amerikaner das 24-Stunden-Format nicht gewohnt sind.
Zeitzonen
Die Vereinigten Staaten und ihre Außengebiete erstrecken sich über insgesamt neun Zeitzonen (wobei für das US-Festland nur vier davon gelten):
– Atlantic Time (AST) – Puerto Rico, Amerikanische Jungferninseln
– Eastern Standard Time (EST)
– Central Standard Time (CST)
– Mountain Standard Time (MST)
– Pacific Standard Time (PST)
– Alaska Standard Time (AKST)
– Hawaii-Aleutian Time (HAST)
– Samoa Standard Time (SST) – Amerikanisch-Samoa, Midway
– Chamorro Standard Time (ChST) – Guam, Nördliche Marianen
Sommerzeit
In den USA wird die Sommerzeit (Daylight Saving Time) genutzt. Die Eselsbrücke dafür lautet „spring forward, fall back“ (im Frühjahr eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück). Die Uhren werden am zweiten Sonntag im März eine Stunde vorgestellt und am ersten Sonntag im November wieder zurückgestellt. Arizona, Hawaii sowie die Außengebiete Amerikanisch-Samoa, Guam, die Nördlichen Marianen, Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln stellen die Uhren nicht um.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten variieren in den USA stark. In Großstädten haben Geschäfte oft länger oder sogar rund um die Uhr geöffnet, während es in kleineren Orten kürzere Servicezeiten und zu Nebenzeiten mehr Schließungen gibt. Es lohnt sich immer, sich vorab online zu informieren. Hier sind ein paar allgemeine Richtwerte für Öffnungszeiten in den USA:
Banken:
– Montag bis Donnerstag: 09:00–17:00 Uhr
– Freitag: 09:00–18:00 Uhr
– Samstag: 09:00–12:00 Uhr
– Sonntag: Geschlossen
– Geldautomaten (ATMs) rund um die Uhr zugänglich
Postämter:
– Montag bis Freitag: 08:30–17:00 Uhr
– Samstag: 09:00–12:00 Uhr
– Einkaufszentren:
– Montag bis Samstag: 10:00–21:00 Uhr
– Sonntag: 11:00–18:00 Uhr
Supermärkte:
– Täglich: 08:00–20:00 Uhr
– Einige haben rund um die Uhr geöffnet
Kioske & Minimärkte (Convenience Stores):
– Geöffnet: Rund um die Uhr oder bis 00:00 Uhr; führen Lebensmittel, Getränke, Drogerieartikel und Dinge des täglichen Bedarfs
Friseursalons:
– Dienstag bis Samstag: 10:00–19:00 Uhr
– Sonntag und Montag: meist geschlossen
Bars:
– Täglich: 17:00–02:00 Uhr, je nach Standort
Maßeinheiten
In den USA werden Temperaturen in Fahrenheit (°F) statt in Celsius (°C) gemessen. Bei Gewichten und Maßen nutzen die USA das angelsächsische Maßsystem.
Hier sind ein paar nützliche Umrechnungen vom metrischen in das US-Maßsystem:
– 1 Meile = 1,6 Kilometer
– 1 Yard (3 Fuß) = 0,91 Meter
– 1 Fuß = 0,3 Meter
– 1 Zoll = 25,4 Millimeter
– 1 Pfund = 0,45 Kilogramm
– 1 Unze = 28,3 Gramm
– 1 Gallone = 3,79 Liter
– 32 °Fahrenheit = 0 °Celsius
– 75 °Fahrenheit = 24 °Celsius
Strom
Strom und Steckdosen sind in den USA genormt und laufen mit 110/120 Volt. Internationale Gäste brauchen daher eventuell einen Spannungswandler für ihre Geräte, wenn diese für 220/240 Volt ausgelegt sind.
Der richtige Konverter schützt eure Elektrogeräte vor Schäden. Haartrockner und Lockenstäbe benötigen meist einen leistungsstärkeren Wandler, allerdings stellen viele Hotels Föhns zur Verfügung. Laptops, Rasierapparate, Kameras und andere elektronische Geräte haben in der Regel integrierte Wandler. Wenn ihr einen längeren Aufenthalt plant, lohnt sich vielleicht der Kauf eines günstigen Geräts vor Ort.
Mit Adaptersteckern könnt ihr eure Geräte an US-Steckdosen anschließen. Wandler und Adaptersets gibt es in den meisten Reise- und Kofferläden, Großmärkten wie Walmart und Target sowie in Elektrofachgeschäften. Viele Hotels und Unterkünfte rüsten zudem auf USB-Anschlüsse zum Laden von Geräten um – eine praktische Möglichkeit, viele Gadgets ganz ohne Adapter oder Wandler zu laden.
Das Thema Steuern kann in den USA ganz schön knifflig sein, besonders wenn ihr es gewohnt seid, dass die Steuer bereits im ausgeschriebenen Preis enthalten ist. In den USA ist die Mehrwertsteuer (Sales Tax) nicht im Preis von Waren oder Dienstleistungen inbegriffen. Das mag für Besucher zunächst ungewohnt wirken, liegt aber daran, dass die Steuersätze im ganzen Land stark variieren. Hier ist ein kurzer Leitfaden zu Steuern in den USA – scheut euch aber nicht, bei der Rechnung nachzufragen, wenn euch etwas unklar ist.
Mehrwertsteuer (Sales Tax)
Die Höhe der Umsatzsteuer auf Waren und Dienstleistungen variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat. Alaska, Delaware, Montana, New Hampshire und Oregon erheben keine Umsatzsteuer, was sie zu beliebten Shopping-Zielen macht. Einige Bundesstaaten wie New Jersey, Minnesota und Pennsylvania erheben keine Umsatzsteuer auf Kleidung. Manchmal gibt es Preislimits für steuerfreie Kleidung, und Accessoires, Sportartikel oder Schmuck sind oft ausgeschlossen. Die regionale Umsatzsteuer liegt meist zwischen knapp 3 und 7,5 Prozent. Allerdings können Landkreise und Städte noch eigene Steuern aufschlagen. Wenn ihr also eine größere Anschaffung plant, lohnt es sich, vorher nach der Sales Tax zu fragen (sie steht später auch auf dem Kassenbon).
Auch bei Dienstleistungen kann eine Steuer anfallen. Auf Services wie Hotelzimmer und Mietwagen werden in der Regel ebenfalls höhere Steuern erhoben, die je nach Bundesstaat und Stadt unterschiedlich ausfallen.
Die Steuersätze der einzelnen Bundesstaaten findet ihr unter Steuersätze. Bitte beachtet, dass diese Tabelle keine städtischen oder regionalen Zusatzsteuern enthält.
Steuerrückerstattung
Die US-Regierung erstattet internationalen Besuchern keine Mehrwertsteuer. Die in den USA erhobene Steuer geht an die einzelnen Bundesstaaten, nicht an den Bund. Wenn ihr einen größeren Kauf tätigt – wie etwa ein Auto – und den Gegenstand ausführen wollt, solltet ihr euch an die Steuerbehörde des jeweiligen Bundesstaates wenden, in dem ihr den Kauf getätigt habt. Dort erfahrt ihr, ob und unter welchen Bedingungen eine Rückerstattung der gezahlten Steuer möglich ist. Einige Bundesstaaten wie Louisiana und Texas bieten zollfreies Einkaufen (Tax-Free Shopping) für internationale Besucher an.
Die Vereinigten Staaten sind stolz auf ihre kulinarische Vielfalt – von regionalen Spezialitäten bis hin zu Fusionen verschiedener Regionen und Kulturen.
Leitungswasser
Leitungswasser gibt es in den meisten US-Restaurants und öffentlichen Einrichtungen kostenlos. Durch Bundesgesetze geschützt, ist das Wasser in den USA absolut sicher zu trinken. Die Amerikaner genießen eines der sichersten Trinkwassersysteme weltweit.
Ernährungseinschränkungen
Restaurants in den USA sind in der Regel sehr flexibel, wenn es um spezielle Ernährungsweisen oder Extrawünsche aus religiösen oder anderen Gründen geht. Ihr könnt nach vegetarischen, veganen, gluten- oder laktosefreien Speisen fragen, oft sind diese aber auch direkt auf der Karte gekennzeichnet. Wer unter Lebensmittelallergien leidet oder sich speziell ernähren muss, sollte bei der Zubereitung um besondere Sorgfalt bitten. Es ist wichtig, das Restaurant auf eventuelle Allergien hinzuweisen.
Essenszeiten und Etikette
Die US-Gastronomie ist so vielfältig wie ihre Lokale. Vom 24-Stunden-Diner bis zum Fünf-Sterne-Restaurant ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hier sind ein paar Tipps, wie ihr euch im US-Restaurantdschungel zurechtfindet.
Essenszeiten
In den USA orientieren sich die Essenszeiten oft an Arbeitszeiten sowie sozialen oder beruflichen Verpflichtungen. Daher variieren die Zeiten, egal ob ihr im Restaurant esst oder privat zu Hause. Typische Essenszeiten in den USA sind:
– Frühstück: 7:00 bis 10:00 Uhr
– Brunch: Eine Mischung aus Frühstück und Mittagessen, meist am Wochenende von 11:00 bis 15:00 Uhr
">– Mittagessen: 11:30 bis 13:30 Uhr
">– Happy Hour: Viele Bars und Restaurants bieten von 17:00 bis 18:00 Uhr günstigere Drinks und Vorspeisen für Berufstätige an, die nach der Arbeit zusammenkommen
– Abendessen: 17:30 bis 20:00 Uhr
Restaurant-Etikette
Während viele Restaurants sehr locker sind und legere Kleidung erwarten, wird in gehobeneren Lokalen oft Abendgarderobe gewünscht. Fragt am besten vorher nach, wenn ihr euch beim Dresscode unsicher seid.
Manche Restaurants erfordern eine Reservierung. Ihr könnt telefonisch, persönlich oder manchmal über die Website des Restaurants beziehungsweise Plattformen wie OpenTable und Yelp reservieren.
Trinkgeld (Tipping)
Trinkgeld ist in den USA gang und gäbe, besonders in Restaurants. Die Gepflogenheiten variieren zwar leicht, aber vergesst nicht, dass viele Servicekräfte auf Trinkgeld angewiesen sind und es zu schätzen wissen, wenn ihre harte Arbeit honoriert wird.
Hier sind ein paar Richtwerte fürs Trinkgeld:
– Restaurants: 15–20 Prozent bei Tischbedienung oder 10 Prozent am Buffet
– Bedienungszuschlag: Einige Restaurants schlagen bei Gruppen ab sechs Personen automatisch eine Servicegebühr auf (das steht meist auf der Karte oder der Rechnung).
– Barkeeper: 1 $ pro Getränk oder 15–20 Prozent der Zeche
– Hotel-Gepäckträger: 1–2 $ pro Koffer
– Taxifahrer: 10–18 Prozent des Fahrpreises
– Shuttle-Fahrer: 1–2 $ pro Koffer
– Zimmermädchen/-männer im Hotel: 2–5 $ pro Nacht
– Parkservice (Valet): 3–5 $ bei der Fahrzeugabholung
– Tourguides: 10–20 Prozent, je nach Service
– Spa-Anwendungen, Friseure, Nagelstudios: 10–20 Prozent
Damit eure Reise sicher und entspannt verläuft, solltet ihr euch bei eurer Reise durch die USA an die lokalen Gesetze zu Alkohol und Drogen halten. Hier ist ein kurzer Leitfaden dazu.
Alkohol
Das gesetzliche Mindestalter für Alkoholkonsum liegt in den USA bei 21 Jahren. Wer jünger ist, darf keinen Alkohol kaufen, konsumieren oder besitzen. Servicekräfte sind verpflichtet, Gäste nach einem Ausweis zu fragen, die jünger als 21 aussehen. Als Altersnachweis gilt ein behördliches Dokument wie ein Führerschein oder Reisepass. Ohne den gültigen Original-Ausweis (keine Fotokopien) wird kein Alkohol ausgeschenkt. Selbst wenn ihr gar keinen Alkohol bestellt, verweigern viele Bars und Clubs Gästen unter 21 Jahren den Zutritt. Sowohl Minderjährige als auch diejenigen, die den Alkohol besorgt haben, können strafrechtlich verfolgt werden.
Die Gesetze bezüglich des Kaufs, Verkaufs und des Konsums von Alkohol in der Öffentlichkeit – wie an Stränden, auf Straßen, in Parks und auf Gehwegen – variieren in den USA von Ort zu Ort. Auch die erlaubten Verkaufstage und -zeiten sowie die Art der Geschäfte, die Alkohol verkaufen dürfen, sind unterschiedlich. Informiert euch am besten über die Vorschriften an euren Reisezielen.
Gesetze gegen das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss (DUI oder DWI) werden in den USA streng geahndet. Autofahren unter Einfluss von Rauschmitteln ist in allen Bundesstaaten eine Straftat, wobei die genauen Gesetze und Strafen variieren.
Rauchen
Das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten liegt in den meisten Bundesstaaten bei 18 Jahren. Hawaii war der erste Bundesstaat, der das Mindestalter für Tabakprodukte auf 21 Jahre angehoben hat.
Für alle Inlandsflüge und in allen Bundesgebäuden gilt ein generelles Rauchverbot für Zigaretten und Zigarren. Viele Bundesstaaten und Kommunen verbieten das Rauchen zudem in öffentlichen Bereichen wie Arbeitsplätzen, Kinos, Einkaufszentren, Restaurants und Bars, während andere es gar nicht regeln. „Rauchfrei“-Schilder (No smoking) kennzeichnen Rauchverbotszonen in der Regel sehr deutlich.
Das Rauchen in Restaurants und an öffentlichen Orten wird in den USA zunehmend eingeschränkt. Die Mehrheit der Bundesstaaten und der Hauptstadtbezirk Washington, D.C. haben umfassende Nichtraucherschutzgesetze erlassen, die praktisch alle öffentlichen Bereiche einschließlich Restaurants, Bars, Hotellobbys und öffentlichen Toiletten umfassen.
Vaping (E-Zigaretten)
Seit dem 8. August 2016 unterliegen E-Zigaretten bei der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) denselben Vorschriften wie Tabakprodukte. Dazu gehört auch das Verkaufsverbot von E-Zigaretten an unter 18-Jährige. Neben den Bundesgesetzen können auch die einzelnen Bundesstaaten eigene Regeln erlassen, insbesondere für die Nutzung in Innenräumen. Solange es in einigen Bundesstaaten noch keine klaren Vaping-Gesetze gibt, fragt am besten kurz das Personal, bevor ihr in oder in der Nähe von öffentlichen Einrichtungen dampft.
Drogen
Der Besitz von kontrollierten, gefährlichen Substanzen oder Drogen ist in den USA illegal. Der Konsum und Besitz von Marihuana bleibt zudem ein Verbrechen auf Bundesebene.