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6 ikonische US-Wahrzeichen, die auf der Leinwand zu sehen waren

Egal, ob du ein Cineast oder Gelegenheitszuschauer bist, diese legendären Drehorte in den USA erwecken Momente der Leinwand zum Leben.

Traumfänger-Tour im Monument Valley Navajo Tribal Park in Arizona

Veröffentlicht

31. Januar 2026

Geschrieben von

Patricia Kaowthumrong

Es ist unbestreitbar beeindruckend, an einen Ort zu treten, den man bisher nur aus Filmen und Fernsehserien kannte. Von den Sandsteinformationen des Monument Valley über Hawaiis smaragdgrüne Regenwälder bis zu den Art-déco-Höhen des Empire State Buildings – Wahrzeichen in den gesamten USA haben geprägt, wie wir uns Liebesgeschichten, Actionszenen und epische Reisen auf der Leinwand vorstellen. An diesen sechs typischen Drehorten in Arizona, Utah, New York, Kalifornien, Hawai’i, Washington, D.C. und Louisiana können Besucher Geschichte und Kultur erleben – und direkt in ihre Lieblingsfilme eintauchen. Ein Backstage-Pass ist nicht nötig.

Monument Valley Navajo Tribal Park, Arizona/Utah

Die Sandsteinformationen, Mesas und die raue Weite des Monument Valley wurden dank Regisseur John Ford zur typischen Kulisse für den amerikanischen Westen im Film. In Klassikern wie „Stagecoach“ und „The Searchers“ verwandelte Ford die Landschaft an der Grenze zwischen Arizona und Utah in einen eigenständigen Charakter und prägte so das Bild der Welt vom Wilden Westen. Doch lange bevor die Kameras kamen, waren diese Ländereien für die indigenen Völker heilig. Über Millionen von Jahren von Wind und Wasser geformt, sind die Formationen des Tals tief mit den Schöpfungsgeschichten und der Identität der Navajo Nation verbunden.

Für einen bedeutungsvollen Besuch solltest du dich mit einem Navajo-Guide in Verbindung setzen, der dir kulturelle Einblicke geben und dich zu weniger bekannten Aussichtspunkten führen kann – viele davon waren in Filmen wie „Easy Rider“ und „Forrest Gump“ zu sehen. Du kannst auch selbst die 27 Kilometer lange Panoramaroute fahren und an Aussichtspunkten wie dem John Ford Point anhalten. Verpasse nicht die Goulding’s Lodge, einen historischen Treffpunkt für Händler und Filmteams gleichermaßen. Besuche das Museum vor Ort, um zu erfahren, wie die Gründer Harry und Goulding Ford überzeugten, im Tal zu filmen, wie die Lodge in ihren Anfängen als Handelsposten diente und um die bleibenden Geschichten der Navajo Nation kennenzulernen.

Monument Valley Navajo Tribal Park in Arizona
Monument Valley Navajo Tribal Park in Arizona

Monument Valley entdecken

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Empire State Building, New York City

Ursprünglich als Bürogebäude konzipiert, wurde das Empire State Building schnell zu einem kulturellen Wahrzeichen und einem prägenden Symbol von New York City, New York. Einst das höchste Gebäude der Welt, wurde das 102-stöckige Art-déco-Meisterwerk während der Großen Depression in etwas mehr als einem Jahr erbaut – eine bemerkenswerte Ingenieursleistung. Nach seinem Debüt in „King Kong“ von 1933 war das Gebäude in über 250 Filmen verschiedenster Genres zu sehen, von Romanzen („An Affair to Remember“ und „Sleepless in Seattle“) und Komödien („Elf“) bis hin zu Actionfilmen („Unabhängigkeitstag“). 

Besucher können die bewegte Vergangenheit und das Popkultur-Erbe des Gebäudes in immersiven Ausstellungen erkunden, darunter eine Nachbildung eines Büros aus den 1930er-Jahren, aus dessen Wänden King Kongs Hände hervorbrechen, und einen Raum mit 70 Bildschirmen, die seine Rollen in Filmen, Fernsehsendungen, Spielen und anderen Medien zeigen. Fahrt dann mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug zu den drei Aussichtsplattformen, um die New York City Skyline zu sehen, die Generationen inspiriert hat.

Das Empire State Building in New York City, New York
Das Empire State Building in New York City, New York

Das Empire State Building sehen

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Golden Gate Bridge, San Francisco

Kein modernes Wunderwerk wurde auf der Leinwand so oft erschüttert und zerstört wie die Golden Gate Bridge von San Francisco, deren kräftiger „International Orange“-Farbton weltweit erkennbar ist. 1937 eröffnet, wurde sie als Ingenieurwunder und (damals) höchste und längste Hängebrücke der Welt berühmt. Sie ist ein Symbol für schwindelerregende Höhen in Alfred Hitchcocks Thriller „Vertigo“ – und Schauplatz für Schlachten, Verfolgungsjagden und Zerstörung in Science-Fiction-Favoriten wie „Star Trek“, „Superman“ und „Rise of the Planet of the Apes“. Sie hilft auch dabei, die Bühne für Filme zu bereiten, die in San Francisco spielen.

Tagsüber kannst du über die fast 3 Kilometer lange Hängebrücke spazieren oder radeln. Sie ist eines der prägendsten Merkmale der berühmt-nebligen Skyline von San Francisco und verbindet den Presidio National Park Site mit Marin County. Bewundere Panoramen des von türkisfarbenem Wasser und sanften Hügeln flankierten Wahrzeichens vom Golden Gate Overlook im Presidio aus und erfahre im Besucherzentrum faszinierende Informationen über den Bau der Brücke. Alcatraz Island – das berüchtigte Gefängnis, das zu „Escape from Alcatraz“ und „The Rock“ inspirierte – ist ebenfalls sehenswert. Touren beinhalten eine Fährfahrt, den Inselzutritt und einen selbstgeführten Audiokommentar.

Die Golden Gate Bridge in San Francisco, Kalifornien
Die Golden Gate Bridge in San Francisco, Kalifornien

Besucht die Wahrzeichen von San Francisco

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Kuoloa Ranch, Hawaiʻi

Bekannt als „Hawaiʻis Backlot“ hat die Kuoloa Ranch seit den 1950er-Jahren über 200 Fernseh- und Filmteams empfangen. Die vielfältigen Landschaften, darunter üppige Regenwälder, weitläufige Täler und traumhafte Küstenabschnitte, machen das private Naturreservat auf Oʻahu zu einem Favoriten für visuelle Geschichtenerzähler. Das Gelände diente als Kulisse für prähistorische Dschungel in „Jurassic Park“, „Godzilla“ und „Jumanji“ sowie für romantische und dramatische Höhepunkte in „50 erste Dates“ und „Pearl Harbor“. 

Geführte Touren bringen Fans hautnah an ikonische Drehorte, wobei Set-Überreste immer noch die Landschaft prägen. Aber Kualoa hat mehr zu bieten, als man in den Filmen sieht. Die familiengeführte Ranch ist auch ein nachhaltiger Bauernhof und eine heilige Kulturstätte mit tiefen Wurzeln in der hawaiianischen Geschichte. Besucher können bei Ausflügen zu Pferd, mit dem UTV oder im offenen Bus mehr über die bewegte Vergangenheit erfahren, wobei Guides Geschichten aus Hollywood und Hawaiʻi erzählen. 

Kualoa Ranch auf Oʻahu, Hawaiʻi; Credit: Ben Ono/HTA
Kualoa Ranch auf Oʻahu, Hawaiʻi; Credit: Ben Ono/HTA

Entdeckt epische Aussichten auf Oʻahu

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The National Mall, Washington, D.C.

Die National Mall – ein Landschaftspark im Herzen von Washington, D.C. – beherbergt einige der bekanntesten Denkmäler, Gedenkstätten und Regierungsgebäude Amerikas. Die Konzentration an Wahrzeichen und die Bezeichnung als nationaler Versammlungsort machen sie zu einer natürlichen Kulisse für Filme über die Geschichte und Ideale der USA. Gepflasterte Wege und Grünflächen verbinden die meisten wichtigen Orte, sodass ihr viele Stationen an einem Tag abhaken könnt. 

Geht die Stufen des Lincoln Memorial hinauf, wo die Titelfigur in „Forrest Gump“ seine Rede bei einer Antikriegsdemonstration hielt, bevor er sich mit seinem Jugendfreund im Reflecting Pool des Washington Monument wiedervereinigte. Schlendert dann zum Tidal Basin und zur Theodore Roosevelt Bridge, die in „Captain America: The Winter Soldier“ zu sehen sind. Danach begebt ihr euch auf eine Tour zu Drehorten aus „Das Vermächtnis der Tempelritter“: dem Nationalarchiv (Heimat der Unabhängigkeitserklärung) und dem kunstvollen Jefferson Building der Library of Congress. 

Das Washington Monument auf der National Mall in Washington, D.C.
Das Washington Monument auf der National Mall in Washington, D.C.

Schlendert über die National Mall

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The French Quarter, New Orleans

Geschichten vom französischen und spanischen Kolonialleben, Jazz-Legenden, lebhafte Feste und Widerstandsfähigkeit sind alle in die Architektur des French Quarter von New Orleans eingewoben. Dieses lebendige Wahrzeichen, das vor historischem Charme nur so strotzt, ist seit langem eine beliebte Kulisse für Film und Fernsehen. Das berühmte Drama „Endstation Sehnsucht“ verewigte die Straßenbahnlinie des Viertels, während der James-Bond-Klassiker „Leben und sterben lassen“ eine unvergessliche Jazz-Beerdigungsszene zeigt. Im Fernsehen wurde die übernatürliche Serie „The Originals“ auf dem Lafayette Cemetery No. 1 und im Hotel Royal gedreht, und „People We Meet on Vacation“ zeigt die belebte Bourbon Street und das zeitlose Café Du Monde.

Erkundet die filmreifen Orte des French Quarter, darunter Jackson Square, St. Louis Cathedral und Bourbon Street, mit eurem eigenen Reiseplan. Oder bucht eine New Orleans Filmtour mit einem sachkundigen Guide, der die Filmgeschichte des Viertels für einen tiefen Einblick lebendig werden lässt. Wenn ihr eine Pause braucht, genießt Kaffee und Beignets im Cafe Du Monde oder probiert Speisen und stöbert nach Waren von lokalen Anbietern auf dem French Market.

Jackson Square in New Orleans, Louisiana; Credit: Paul Broussard
Jackson Square in New Orleans, Louisiana; Credit: Paul Broussard

Entdeckt New Orleans' Schätze

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